Die Königin der Instrumente
Wir bringen historische Pfeifen zum klingen
Termine 2026
Orgelkonzert
Samstag, 30.05.2026
18:00 Uhr
Heinrich Wimmer
Konzertorganist
aus Altötting
geboren 1964 in Altötting, wirkte seit seinem 14. Lebensjahr als Organist in seiner Heimatstadt. Er absolvierte zunächst das Studium ‚Katholische Kirchenmusik‘ in Regensburg, wo der damalige Passauer Domorganist Walther R. Schuster und KMD Karl Norbert Schmid (Orgel), Prof. Dr. Hermann Schroeder (Theorie) und Dr. Oskar Sigmund (Klavier und Theorie) zu seinen maßgeblichen Lehrern zählten. Anschließend trat er in die Orgelklasse von Prof. Klemens Schnorr an der Münchner Musikhochschule ein und schloss seine weiterführenden Studien im Hauptfach Orgel 1989 mit dem Konzertdiplom (Künstlerische Staatsprüfung) und 1991 mit dem Meisterklassendiplom ab. 1985 wurde Heinrich Wimmer Organist an der Stadtpfarrkirche St. Jacob in Burghausen an der Salzach. Dort initiierte er den Neubau einer vielbeachteten Orgel und begründete eine internationale Orgelkonzertreihe. Seit 2014 ist er zusätzlich auch Organist an der Klosterkirche Raitenhaslach sowie an der Wallfahrtskirche Marienberg, die mit ihrer historischen Bayr-Orgel von 1769 ebenfalls ein beliebter Veranstaltungsort der alljährlichen Konzertreihe ist. Bei seinen zahlreichen Konzerten, die ihn nicht nur in viele deutsche Städte, sondern auch in fast alle europäischen Länder sowie nach Israel, China, Südkorea, Rußland und ins Baltikum führten, spielte er unter anderem das gesamte Orgelwerk von J. S. Bach, W. A. Mozart, F. Mendelssohn-Bartholdy und M. Reger. Darüber hinaus gilt sein besonderer Einsatz nicht nur den Hauptwerken der süddeutschen Barockmusik, der französischen Klassik sowie der deutschen und französischen Romantik, sondern auch qualitätvollen, aber weithin unbekannten Kompositionen für Orgel und besaiteten historischen Tasteninstrumenten. Über 150 Orgelkompositionen seines ehemaligen Lehrers Oskar Sigmund, aber auch anderer zeitgenössischer Komponisten (u. a. Harald Genzmer, Andreas Willscher, Hermann Schroeder, Johann Simon Kreuzpointner) hat Heinrich Wimmer bei prominenten internationalen Festivals ur- und erstaufgeführt. Neben zahlreichen Rundfunk-Aufnahmen spielte er bisher 45 CDs ein. Neben einer Gesamtschau auf die Orgelwerke von Oskar Sigmund und Walther R. Schuster an namhaften Orgeln sind unter den Einspielungen auch zahlreiche Orgelportraits von weniger bekannten, aber für die jeweilige Orgellandschaft wichtigen historischen Instrumenten (darunter bisher sechs historische Orgeln im Vogtland: Oelsnitz, Markneukirchen, Lengenfeld, Straßberg, Elsterberg und Schöneck).
Wolf Mathias Friedrich
Bassbareton
geboren 1957 in Schönheide/Erzgebirge, studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Eva Schubert. 1980 war er Preisträger des Internationalen Dvořák-Wettbewerbes in Karlovy Vary. Von 1982 bis 1986 war Wolf Matthias Friedrich Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Dresden. Zahlreiche Opern- und Konzertverpflichtungen unter Dirigenten wie Howard Arman, Michel Corboz, Alessandro De Marchi, Philippe Herreweghe, Paul Dyer, Rafael Frühbeck de Burgos, Roy Goodmann, Marek Janowski, Konrad Junghänel, Fabio Luisi, Rudolf Lutz, Nicholas McGegan, Kurt Masur u.v.a. führten ihn in Opern- und Konzerthäuser sowie zu Festivals auf allen Kontinenten. Zahlreiche Rundfunk- sowie über 80 CD- und DVD-Produktionen zeugen von seiner großen Variabilität, die von der Musik des Frühbarock bis zur Moderne reicht. Opernproduktionen u.a.: Monteverdi: L’incoronazione di Poppea (Köln); L’Orfeo (Brisbane, Sydney, Melbourne), Il ritorno d’Ulisse in patria (Köln); Peranda/Bontempi: Dafne (Dresdner Musikfestspiele); Legrenzi: La Divisione del Mondo (Schwetzinger Schloßfestspiele, Innsbruck Festwochen); Steffani: Orlando (Hannover Herrenhausen); Händel: Deidamia, Semele (Halle), Aci, Galatea e Polifemo (Potsdam), Orlando (Göttingen, Drottningholm, Berlin, New York, Tanglewood), Admeto (Göttingen, Edinburgh), Almira (Hamburg, Innsbruck Festwochen), Jephtha (Wiesbaden), Rinaldo (Köln, Prag), Alcina (Köln, Wiesbaden); Haydn: Armida (Schwetzinger Schloßfestspiele); Mozart: Le nozze di Figaro (Hannover Herrenhausen, Wiesbaden), Cosi fan tutte (Wiesbaden); La clemenza di Tito (Prag), Entführung aus dem Serail (Potsdam, Köln, Wiesbaden), Don Giovanni (Köln); Cimarosa: Il matrimonio segreto (Dresden); Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Köln), Rossini: L’italiana in Algeri (Köln); Matthus: Cornet (Dresden) Shi: Vatermord (Dresden Hellerau), Zimmermann: Weisse Rose (Schwerin).
Programm
Orgelkonzert
Samstag, 26.09.2026
18:00 Uhr
Orgelkonzert
Samstag, 24.10.2026
18:00 Uhr
Dir. Ewald Donhoffer